Tag 3: iXS Dirt Masters

Disziplinenvielfalt in Winterberg

Der dritte Tag des iXS Dirt Masters Festivals ist nun Geschichte und er schrieb auch Geschichten. Das Programm war vollgepackt und überall gab es Schauplätze von spannenden Wettbewerben.

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Die zweite Halbzeit des viertägigen Festivals begann am heutigen Samstag mit optimalen Bedingungen. Das Wetter war sommerlich, so dass wohl so viele Besucher nach Winterberg strömten, wie noch nie. Das Programm war prall gefüllt und somit konnte von Langerweile keine Rede sein. Eher im Gegenteil, denn heute musste man sich als Besucher schon einen ordentlichen Plan machen, um immer zur richtigen Zeit an den Stellen zu sein, wo gerade die großen Highlights zelebriert wurden. Aber der Reihe nach.

Am Morgen ging es wieder zu einer eher unchristlichen Zeit für die Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Downhills los. Bereits um sieben Uhr standen die ersten auf dem Startturm um ihre Pflichttrainingsläufe ohne viel Verkehr auf der kurzen, aber doch anspruchsvollen Strecke zu absolvieren. Je annehmbarer die Zeit wurde, umso mehr füllte sich auch der Kurs, so dass wieder die für Winterberg typische Perlenkette entstand. Rad an Rad versuchte man nun in seinen Trainingsläufen die richtigen Linien zu treffen und den gewünschten Speed aufzubauen.

Theo Erlangsen - iXS DHC Winterberg 2019 Theo Erlangsen - iXS DHC Winterberg 2019

Etwas entspannter ging es da außerhalb des Festivalgeländes beim Enduro zu. Die über 700 Angemeldeten nutzen ebenso den Vormittag zum Kennenlernen der Strecke. Der Kurs kam dabei wieder gut an und es schien, als hätten die Verantwortlichen ihre Hausaufgaben gemacht, so dass eine schöne und gut abgesteckte Endurorunde herauskam. Nachmittags stand für die Enduristen dann mit dem Prolog der erste gezeitete Wettkampf an, bevor man sich der Entspannung und Vorbereitung auf den nächsten Tag widmen konnte.

Aber auch bei den weniger Ausdauerintensiven Disziplinen ging es am Festivalsamstag zur Sache, denn im Bereich Slopestyle war der Amateur Contest angesetzt und auch auf dem Pumptrack gab es für 50 Teilnehmer einen spannenden und unterhaltsamen Wettbewerb.

Benedikt Last bei der Pumptrack Challenge Benedikt Last bei der Pumptrack Challenge

Doch der Nachmittag brachte auch in der Disziplin Downhill Spannung, denn mit dem Seeding Run gab es den ersten Zeitlauf, der sowohl für die Startaufstellung am Sonntag diente, als auch wertvolle Punkte auf das Konto für die Gesamtwertung lieferte. Nachdem bereits vor zwei Wochen die Serie in Willingen ihren Auftakt fand, war es also nicht mehr ganz unvorhersehbar, wer in diesem Jahr zu den schnellen gehört, aber natürlich war die Quote der Seriengäste doch recht hoch, so dass man insbesondere die Fahrer und Fahrerinnen ausländischer Nationen im Auge haben musste. Am Ende setzte sich Jannik Abbou (GER - DH Talent Team) und Abigail Hogie (USA - Pivot Cycles Devo Team) mit den schnellsten Zeiten der Elite Klassen durch.

Jannik Abbou - iXS DHC Winterberg 2019 Jannik Abbou - iXS DHC Winterberg 2019

Ein weiteres Highlight war sicherlich der Whip Off Contest, bei dem 30 Fahrer krasse Schräglagen zeigten. Mehrere tausend Zuschauer lieferten eine atemberaubende Atmosphäre. Morgen geht’s weiter...