Enduro Challenge

Winterberg

ZEITPLAN

Vorläufig | letzte Änderung 25. Juni 2021


Tag Bezeichnung Zeit
Freitag Startersetausgabe (im Biathlonstadion) 18.00 - 19.00 Uhr
Samstag
Startersetausgabe (im Biathlonstadion) 09.00 - 14.00 Uhr
Training
11.00 - 14.00 Uhr

Spezial Stage E-Bike 14.00 Uhr
Fahrerbesprechung 15.15 Uhr
Prolog / Kids Enduro Race ab 15.30 Uhr
Siegerehrung Prolog / Kids Enduro Race im Anschluss
Sonntag Startersetausgabe (im Biathlonstadion) 08.00 - 09.00 Uhr

Fahrerbesprechung 09.15 Uhr

Rennlauf ab 09.30 Uhr

Siegerehrung im Anschluss


REGLEMENT


§ 1 Meldungen der Teilnehmer

Die Anmeldung erfolgt online über das Anmeldeformular auf www.dirtmasters-festival.de. Die Meldung muss in jedem Fall das Geburtsdatum enthalten.

Bei Teilnehmern, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, muss eine schriftliche Einverständniserklärung der Eltern bei der Anmeldung vorliegen und bei der Startnummernausgabe abgegeben werden. Ein entsprechendes Formular befindet sich im Downloadbereich.

Die Übertragung/Weitergabe eines Startplatzes an Dritte, ist grundsätzlich ausgeschlossen!


§ 2 Meldeschluss

Anmeldeschluss und Einzahlungsschluss ist jeweils am Dienstag vor dem jeweiligen Rennen.

Die Anmeldung wird erst mit dem Eingang des Startgeldes auf dem jeweiligen Konto gültig.

Bei Nichtteilnahme besteht kein Anspruch auf Rückerstattung des Startgeldes! Bei zu vielen Meldungen behalten sich die Veranstalter vor, die Anmeldung zu einem früheren Zeitpunkt zu schließen.


§ 3 Startgebühren

Bei Anmeldungen bis zum Meldeschluss beträgt die Startgebühr 50,- Euro (für das Kids Enduro Race 30,- Euro).

Bei Nachmeldungen beträgt die Startgebühr 60,- Euro (für das Kids Enduro Race 40,- Euro), dies entspricht also einer Nachmeldegebühr von 10,- Euro.

Die Gebühren für den Transfer der Startgelder trägt in jedem Fall der Teilnehmer.

Bei der Startnummernausgabe wird ein Pfand in Höhe von 50,- Euro für den Transponder kassiert und nach dem Rennen gegen Abgabe des unbeschädigten Transponders rückerstattet.

Eine zusätzlich erhobene Bearbeitungsgebühr trägt der Teilnehmer.

Sofern die Verantstaltung im Vorfeld abgesagt werden muss, erhält der Teilnehmer die Startgebühr abzüglich der Bearbeitungsgebühr zurück. Falls die Veranstaltung auf Grund von Wetter etc. abgebrochen wird, gibt es keine Erstattung der Startgebühr.


§ 4 Startnummern

Die Startnummern müssen immer vorn am Lenker angebracht und gut lesbar sein. Sie dürfen nicht in Form und Größe verändert werden.

Es wird keine zusätzliche Werbung auf den Nummern geduldet.


§ 5 Startberechtigung

Die Rennen sind für Lizenz- und Hobbyfahrer offen.


§ 6 Startabstände

Die Startabstände bei den Wertungsprüfungen betragen mindestens 20 Sekunden.


§ 7 Startreihenfolge

Die Startzeiten werden mindestens eine Stunde vor Rennbeginn vom ausrichtenden Veranstalter kommuniziert.

Die vor Ort ausgehängten Startzeiten sind verbindlich, bei Verschiebungen oder Unterbrechungen des Rennverlaufes wird die Reihenfolge der Startliste eingehalten.

Die Startreihenfolge richtet sich nach dem Ergebnis des Prologs. Der schnellste des Prologs startet als erstes am Renntag etc.


§ 8 Klasseneinteilung

Klasse Jahrgang
Pro Men: 2004 und älter
Pro Women 2004 und älter
Open Men 1992 - 2002
Open Women 2004 und älter
Open Masters 1991 und älter
Open Junior U19 2003 - 2004
Open Youth U17 2005 - 2006
E-Bike Men 2004 und älter
E-Bike Women 2004 und älter

Die Teilnehmer der Klasse Men und Women können sich während des Anmeldeprozesses anhand ihres selbst eingeschätzen Niveaus in die Pro oder Open Kategorie eintragen.


Klasse Kids Enduro Race Jahrgang
Kids U15 2007 - 2008
Kids U13 2009 - 2010
Kids U11 2011 - 2012


§ 9 Strecke

Die Strecke wird erst bei der Startnummernausgabe bekannt gegeben. Die Strecke ist mit Absperrband und Pfeilen oder ähnlichem markiert. Auf den Transferetappen erfolgt die Markierung mit Richtungspfeilen. Wer auf den Wertungsprüfungen die Strecke verlässt, muss an der gleichen Stelle wieder auf sie zurückkehren.

Die vorgegebene Streckenführung muss komplett an einem Stück absolviert werden. Ein Verlassen des Streckenverlaufs sowohl in den Wertungsprüfungen als auch auf den Transferetappen ist nicht erlaubt. Nicht zur Streckenführung zählende Wege und Straßen dürfen nicht benutzt werden, außer in Notsituationen. Fahrer, die nach einer Hilfeleistung das Rennen fortsetzen wollen, können eine Wertungsprüfung wiederholen.

Die Strecke besteht aus sechs Wertungsprüfungen und dazwischen aus Überführungsabschnitten. Für die E-Bike Klasse wird es eine weitere Wertungsprüfung geben.

Weiterhin gibt es am Samstag eine Wertungsprüfung als Prolog. Diese Stage wird gleichzeitig auch für das Kids Enduro Race genutzt.


§ 10 Streckenbesichtigung

Die Teilnehmer dürfen vor dem Wettbewerb Teile der Strecke nur zu der im Zeitplan veröffentlichten Besichtigungszeit befahren und zu dieser Zeit die jeweiligen Wertungsprüfungen besichtigen.


§ 11 Wertungsmodus

Die einzelnen Zeiten der Wertungsprüfungen werden addiert. Alle Transferetappen werden neutralisiert. Im Endergebnis erscheint nur, wer alle Etappen absolviert, die Zielwertung erreicht und die volle Distanz aus eigener Kraft innerhalb des Zeitlimits zurückgelegt hat.

Bei Zeitgleichstand wird das Ergebnis der Königsetappe herangezogen. Diese ist immer die letzte Wertungsprüfung, außer es wird vor Start des Rennens anders festgelegt.

Der Prologe findet am Vortag statt und geht als erste Wertungsprüfung in das Ergebnis ein. Die Teilnahme ist nicht verpflichtend. Nichtteilnehmende Fahrer bzw. Fahrer, deren Zeit mehr als 100 % langsamer (also über 200 %) als die Bestzeit ihrer Klasse ist, werden mit der doppelten Bestzeit gewertet.


§ 12 Zeitmessung

Speziell für dieses Format wird ein Zeitnahmesystem eingesetzt, wobei jeder Teilnehmer einen Transponder mit sich führt, auf den jeweils am Anfang und am Ende einer Wertungsprüfung ein Zeitsignal geschrieben wird. Beim Passieren der Zeitmessung ertönt ein akustisches Signal und zusätzlich leuchtet eine Diode am Transponder.

Der Transponder wird bei der Startnummernausgabe ausgehändigt und ist am Handgelenk mit der dazugehörigen Halterung zu befestigen.

Direkt im Ziel wird der Transponder gegen Pfandrückgabe zur Ergebniserstellung abgegeben. Bei Verlust des Transponders wird der Teilnehmer nicht gewertet und der Pfand wird einbehalten.


§ 13 Zielschluss

Beim offiziellen Start wird ein Zielschluss kommuniziert. Bis zu dieser angegebenen Zeit müssen die Teilnehmer das Ziel erreicht haben, um gewertet zu werden.


§ 14 Siegerehrung

Die besten drei jeder Klasse werden ca. 30 Minuten nach Rennende geehrt. Eine nachträgliche Ausgabe von Pokalen und Sachpreisen ist ausgeschlossen.


§ 15 Schutzausrüstung

Alle Teilnehmer müssen während des gesamten Wettbewerbs einen Helm und Knieschützer tragen. In den Wertungsprüfungen muss ein Vollvisierhelm und Knieschützer getragen werden. Zusätzlich wird in den Wertungsprüfungen das Tragen von Rücken- und Ellbogenprotektoren empfohlen.

Bei Nichteinhaltung erfolgt die sofortige Disqualifikation. Der lokale Veranstalter ist verantwortlich für die Einhaltung der Vorschriften der Schutzbekleidung. Es ist ihm möglich, die Vorschriften zur Protektorenregelung zu erweitern.


§ 16 Technischer Zustand der Sportgeräte, Ausrüstung und Bekleidung

Jeder Teilnehmer ist für den einwandfreien Zustand seines eingesetzten Materials am Fahrrad und seiner Schutzbekleidung selbst verantwortlich. Es darf nur Material verwendet werden, welches für diese Belastung ausgelegt ist. Der Zustand, die Qualität und die Konzeption bzw. Konstruktion darf keine Gefahr für den Teilnehmer oder Dritte darstellen. Die Schutzbekleidung muss ein Prüfsiegel einer international anerkannten Prüfstelle enthalten.

Der gesamte Streckenverlauf ist mit ein und demselben Fahrrad zu absolvieren, das heißt, es ist das Wechseln von Rahmen, Gabel, Dämpfer und Laufrädern verboten. Außer in einer eingerichteten Tech-Zone, darf nur Material ersetzt werden, welches von Teilnehmern selbst mitgeführt wurde.


§ 17 Technische Hinweise für E-Bikes

Zusätzlich zu den bereits genannten Bestimmungen gibt es weitere spezielle Richtlinien für E-Bikes. Bei dem Enduro Rennen sind nur Pedelecs mit einer Nenndauerleistung von 250 Watt zugelassen. Der festeingebaute Motor darf das E-Bike, gemäß EU-Kraftfahrzeugverordnung, auf höchstens 25 km/h beschleunigen. Der Motor dient nur zur Unterstützung und stellt in keiner Weise einen Ersatz für das treten der Pedale dar. Bei dieser Art der Pedelecs ist kein Führerschein, Prüfbescheinigung noch Verkehrskennzeichen erforderlich. Für das Rennen sind ausschließlich die Standard-Akkus des Pedelecs gestattet. Die Verwendung von veränderten Akkus ist ausdrücklich nicht genehmigt. Des Weiteren darf der Akku an einem Renntag weder gewechselt noch geladen werden. Es können vom Veranstalter oder von ihm beauftragte Personen Überprüfungen der Pedelecs vorgenommen werden. Falls eine der oben genannten Bestimmung missachtet wird, kann es zum Ausschluss aus dem Wettbewerb kommen. In diesem Fall besteht keine Anrecht auf die Erstattung der Teilnahmegebühr.


§ 18 Rennjury/Rennleitung

Bei dem Rennen wird vom lokalen Veranstalter ein Rennleiter eingesetzt. Zusätzlich wird ein Gremium als Rennjury gebildet. Dieses Gremium setzt sich aus dem Rennleiter sowie Vertretern aus Zeitnehmern und/oder Rennorganisation zusammen. Jegliche Entscheidungen zum Rennablauf, zu Regelverstößen und insbesondere zu Disqualifikationen werden von diesem Gremium getroffen. Die Rennjury ist während der Trainings- und Wettbewerbszeiten im Zielbereich oder im Organisationsbüro anzutreffen.


§ 19 Flying Marshals

Während des Trainings sowie im Rennen werden Flying Marshals eingesetzt, die sich frei auf und neben der Strecke bewegen und die Einhaltung der Regeln kontrollieren. Eventuelle Regelverstöße werden von ihnen dokumentiert und der Rennjury zur abschließenden Bewertung vorgelegt. Flying Marshals dürfen nach Rücksprache mit der Rennleitung Fahrer mit sofortiger Wirkung disqualifizieren.


§ 20 Reporting

Bei Regelverstößen ist jeder Teilnehmer selbst dazu aufgefordert, diese im Ziel mitzuteilen. Die Rennjury kann dann angemessene Zeitstrafen festlegen. Wenn der Fahrer, der gegen Regeln verstoßen hat, diese nicht zur Selbstanzeige gebracht hat, wird die Jury härtere Strafen bis hin zur Disqualifikation verhängen. Das Reporting dient einzig dem Fair Play.


§ 21 Einsprachen

Einsprachen gegen das Tagesergebnis oder gegen Disqualifikationen sowie Anzeigen zu Regelverstößen sind schriftlich an die Rennjury/Rennleitung zu richten.


§ 22 Verantwortlichkeit

Die Teilnehmer nehmen auf eigene Gefahr an den Veranstaltungen teil. Sie tragen die alleinige zivil- und strafrechtliche Verantwortung für alle von Ihnen oder dem von ihnen benutzten Sportgerät verursachten Schäden. Die Teilnehmer werden hiermit ausdrücklich darauf hingewiesen, einen Versicherungsschutz gegen mögliche Schäden, die durch die Teilnahme an der Veranstaltung verursacht werden können, abzuschließen. Ein ausreichender Krankenversicherungsschutz ist obligatorisch.

Jeder Teilnehmer ist verpflichtet Rücksicht auf andere Personen und gegenüber der Umwelt zu nehmen.

Für alle rechtlichen Fragen gilt deutsches Recht.

Auf den Transferetappen sind die Teilnehmer normale Verkehrsteilnehmer. Im öffentlichen Verkehrsraum gilt die StVO vollumfänglich. Deshalb wird auch das Mitführen von Batteriebeleuchtung empfohlen.

Die Mitnahme eines voll aufgeladenen Mobiltelefons wird dringend empfohlen. Notrufnummern hängen bei der Anmeldung aus.

Die Fahrer sind aufgefordert, sich in Notsituationen gegenseitig Hilfe zu leisten. Die Jury kann bei nachgewiesenem auf Hilfeleistung basiertem Zeitverlust Zeitkorrekturen vornehmen. Bei nachweislich unterlassener Hilfeleistung wird der Teilnehmer disqualifiziert.


§ 23 Haftungsverzicht

Die Teilnehmer verzichten mit Abgabe der Meldung für alle im Zusammenhang mit der Veranstaltung erlittenen Unfälle oder Schäden auf jedes Recht des Vorgehens oder Rückgriffs gegen den Veranstalter, dessen Beauftragte, Sportwarte und Helfer, Behörden, Grundstücksbesitzer sowie irgendwelche anderen Personen, die mit der Organisation der Veranstaltung in Verbindung stehen.

Diese Vereinbarung wird mit der Abgabe der Meldung gegenüber dem Veranstalter wirksam. Darüber hinaus entstehen keine Ansprüche, insbesondere nicht gegenüber Sponsoren.

Der Veranstalter behält sich das Recht vor, alle durch höhere Gewalt oder aus Sicherheitsgründen oder von Behörden angeordneten erforderlichen Änderungen vorzunehmen oder auch die Veranstaltung abzusagen, falls dies durch außerordentliche Umstände bedingt ist, ohne irgendwelche Schadenersatzpflichten zu übernehmen.

Jeder Teilnehmer erklärt mit seiner Unterschrift auf dem Anmeldeformular oder dem Abschicken des Online-Formulars, dass er die Bedingungen der Veranstaltungsausschreibung bezüglich der Durchführung des Wettbewerbs und sonstiger veranstaltungsspezifischen Festlegungen sowie die vorstehenden Festlegungen bezüglich der Verantwortlichkeit und des Haftungsverzichts anerkennt und er gegen Unfälle ausreichend versichert ist und auf eigenes Risiko teilnimmt.

Jeder Teilnehmer bestätigt ausdrücklich, dass die auf dem Nennformular eingetragenen Angaben in vollem Umfang zutreffend sind.


§ 24 Zulassung

Die Rennleitung behält sich die Zulassung jedes einzelnen Starters zu den Rennen grundsätzlich vor.

Die Teilnehmer sind verpflichtet den Anweisungen des Veranstalters oder von ihm eingesetzten Personals Folge zu leisten. Entscheidungsbefugt zu allen Reglements und deren Vollstreckung ist ausschließlich der Rennleiter des ausrichtenden Veranstalters oder die von ihm beauftragte Vertretung.


§ 25 Datenschutz

Die Teilnehmer erlauben mit ihrer Anmeldung zum Rennen den Veranstaltern personenbezogene Daten für Aktionen zu verwenden, die im Zusammenhang mit den Veranstaltungen stehen. Jeder Teilnehmer willigt unwiderruflich sowie sachlich und zeitlich unbegrenzt ein, dass ohne Vergütungsanspruch Bild- und Videomaterial aus dem Wettbewerb uneingeschränkt veröffentlicht und an Pressevertreter weitergereicht sowie für Marketingaktivitäten verwendet werden können, auch soweit er selbst abgebildet ist.